Frauenstreiks im 20. Jahrhundert | Bildet Banden!

“Bildet Banden!” – eine feministische Vortragsreihe der iL Nürnberg in Kooperation mit der Desi Programmgruppe.
Dieser Vortrag wird außerdem vom Kurt Eisner Verein / Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern unterstützt und gefördert.

03. Dezember:
„Ein Streik, der das ganze Leben in den Blick nahm“ - Frauenstreiks im 20. Jahrhundert
Ein Vortrag von Nadja Bennewitz, Historikerin M.A.
Beginn 19 Uhr

Der Vortrag wird aufgrund der aktuellen Situation als Online Vortrag stattfinden.
Dem Zoom-Meeting beitreten könnt ihr unter folgendem Link:
https://fau.zoom.us/j/93646233071?pwd=OFVnT3FuOEhHWmJtZmRHcnlEeHlGdz09&fbclid=IwAR2TSkc1KFdHxYXWAPXlnPijhH6EmtzaXC9oNYkogslpuAlzjnKdOuggd9A
Meeting-ID: 936 4623 3071
Kenncode: 304843

Ja, da war mal was: Der Kampf um die 35-Stunden-Woche Mitte der 1980er Jahre, den Kanzler Helmut Kohl als „dumm und töricht“ bezeichnete. Für die am damaligen Streik beteiligten Frauen erschien es dagegen, als „ertönte plötzlich eine ganz besondere Melodie, eine Melodie, die das ganze Leben in den Blick nahm!“
Vergangene Frauenkämpfe zeigen die Bedeutung feministischer Forderungen und eines solidarischen Zusammenhalts auf:
Migrantische und einheimische Arbeiterinnen organisierten gegen schlechte Löhne und Arbeitsplatzverlust die ersten „wilden Streiks“, Frauen beteiligten sich an Betriebsbesetzungen, saßen mit in der gewerkschaftlichen Streikleitung, die „Heinze-Frauen" klagten erfolgreich gegen ungerechte Löhne und viele Tausende organisierten in einem breiten Frauenbündnis 1994 den ersten bundesweiten Frauenstreiktag.
Immer ging es dabei auch um die gerechte Verteilung aller Tätigkeiten bei der Erwerbsarbeit, der Reproduktions- und Carearbeit und der zivilgesellschaftlichen Arbeit, letztendlich um die eigenverfügbare Zeit.

Zur Referentin - Nadja Bennewitz:
http://bennewitz-frauengeschichte.de/zur-person/

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1204421736625245/